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Tinnitus

Ein ständiges Piepen im Ohr beeinträchtigt deine Lebensqualität und du fragst dich, ob es bei Tinnitus alternative Behandlungsmöglichkeiten gibt? Medizinisches Cannabis kann als Add-on Medikament gegen Ohrgeräusche eingesetzt werden und die Symptome von Tinnitus lindern.

Tinnitus

Ein ständiges Piepen im Ohr beeinträchtigt deine Lebensqualität und du fragst dich, ob es bei Tinnitus alternative Behandlungsmöglichkeiten gibt? Medizinisches Cannabis kann als Add-on Medikament gegen Ohrgeräusche eingesetzt werden und die Symptome von Tinnitus lindern.

Natürliche Behandlung

Medizinisches Cannabis kann Ohrgeräusche und Symptome eines Tinnitus lindern

Cannabis wird immer häufiger als ergänzende Behandlungsmodalität bei Krankheitsbildern eingesetzt, bei denen herkömmliche Therapien an ihre Grenzen geraten. Forschungsstudien deuten darauf hin, dass Cannabis bei tinnitusbedingten Symptomen wie Schwindel, Angstzuständen, körperlichen Schmerzen und Schlafstörungen Linderung verschaffen könnte. Fallstudien legen außerdem nahe, dass medizinisches Cannabis bei objektivem Tinnitus zu einem Rückgang der lähmenden Symptome, Anomalien der Augennerven und des Schädeldrucks beitragen könnte.

Natürliche Therapie für Patienten mit Tinnitus

Unter Tinnitus versteht man ein Ohrensausen oder Ohrenklingeln, das nicht durch die Umwelt, sondern im Hörapparat der Patient:innen selbst entsteht. Tinnitus hat oftmals einen erheblichen Einfluss auf die Lebensqualität und kann beträchtlichen psychischen Stress verursachen – besonders dann, wenn die Ursache der Ohrgeräusche nicht abgeklärt werden kann. In solchen Fällen spricht man von einem subjektiven Tinnitus. Ist die Ursache bekannt, handelt es sich um einen objektiven Tinnitus. In beiden Fällen nehmen Betroffene immer wieder störende Pfeif-, Summ- oder Zischgeräusche wahr. Passiert das über mehr als drei Monate, handelt es sich um chronischem Tinnitus.

Mögliche Ursachen von Tinnitus

Ursachen

Tinnitus scheint durch eine Funktionsstörung verursacht zu werden, die sowohl die peripheren als auch die zentralen Komponenten des Gehörs betrifft. Bisher nimmt die Wissenschaft an, dass einer der Gründe für die Entstehung von Tinnitus eine neuronale Hyperaktivität ist. In gleich mehreren Regionen der Hörbahn feuern die Neuronen synchron. Diese abnorme Aktivität führt zu den als Tinnitus wahrgenommenen Geräuschen. Beim sogenannten objektiven Tinnitus spielen eine Reihe verschiedener Faktoren eine Rolle. Dazu können Muskelzuckungen, Gefäßstörungen oder Gefäßverengungen sowie Blockaden in der Halswirbelsäule oder des Kiefers gehören. Können diese Störungen korrigiert werden, ist Tinnitus heilbar. Ein Tinnitus kann allerdings auch nach einem traumatischen Erlebnis auftreten oder durch starke Lärmbelastung in Kombination mit einem Hörsturz oder einer Hörminderung entstehen.

Verlauf

Betroffene nehmen den Tinnitus auf einem oder beiden Ohren wahr, oder aber mittig im Kopf. Dabei handelt es sich um ein recht leises Geräusch nur knapp über der Hörschwelle. Für Betroffene sind die permanenten Ohrgeräusche dennoch sehr belastend. Geht der Tinnitus mit einer Hörschädigung einher, kommt dazu, dass laute Geräusche aus der Umwelt als besonders störend empfunden werden. Körperliche Überbeanspruchung, Stress und erhöhter Alkoholgenuss verstärken die Symptome eines Tinnitus. Vor allem nachts werden die Ohrgeräusche als besonders plagend wahrgenommen und führen nicht selten zu Schlafstörungen.

Behandlungsansätze

Tinnitus – was tun? Das eine Mittel gegen Tinnitus gibt es nicht. Tritt der Tinnitus akut mit einer plötzlichen Hörminderung auf, wird standardmäßig eine Kortisonbehandlung empfohlen. Bei chronischem Tinnitus über mehr als drei Monate werden neben den Ohrgeräuschen in der Regel auch die Begleiterkrankungen behandelt. Dazu gehören u. a. eine psychotherapeutische Betreuung und hörverbessernde Maßnahmen, etwa ein Hörgerät oder sogenannte Tinnitus-Masker und Tinnitus-Noiser. Tinnitus behandeln kann man auch durch Stressbewältigung. Entspannungstechniken (etwa progressive Muskelrelaxation, autogenes Training, Biofeedback, Yoga oder Atemübungen) und stresslösende Medikamente (Antianxiolytika).

Die Therapie

Die Behandlung von Tinnitus kann eine Herausforderung sein, denn spezielle Tinnitus Medikamente gibt es derzeit noch nicht. Da Patient:innen oft unter den anhaltenden Symptomen leiden, sollte die Behandlung auch immer auf eine Verbesserung der Lebensqualität abzielen. Gerade Schlaf, Konzentration und Stimmung werden von den Ohrgeräuschen negativ beeinflusst. Das wiederum kann zu Angstzuständen und Depressionen führen. An dieser Stelle knüpft die Therapie mit medizinischem Cannabis an. Cannabis kann die Übererregbarkeit der Neuronen reduzieren und wirkt gleichzeitig entspannend und angstlösend. Im Vergleich zu Antidepressiva, Kortison oder Epilepsie-Medikamenten, die oft zur Behandlung von Tinnitus eingesetzt werden, hat Medizinalcannabis geringere Nebenwirkungen, ist längerfristig anwendbar und meist gut verträglich. In einer Fallstudie konnte außerdem gezeigt werden, dass THC die Symptome von Tinnitus lindern kann, wenn diese durch einen erhöhten Schädelinnendruck entstanden. Die Algea Care Kooperationsärzte und -ärztinnen werden fortlaufend intern zum Thema Cannabis und seinen Anwendungsgebieten geschult. Wenn du für eine Behandlung infrage kommst, kannst du deinen ersten Termin an einem der 17 Standorte in Deutschland wahrnehmen. Wenn nach allgemeinen fachlichen Standards medizinisch vertretbar*, können alle Folgetermine per Videosprechstunden stattfinden. Zusätzlich steht dir das Patient Care Team jederzeit bei Fragen zur Verfügung – ganz ohne Termin.

Die Cannabinoid-Therapie auf einen Blick

Unsere Patienten

Algea Care Patienten berichten über ihre persönlichen Erfahrungen mit medizinischem Cannabis. Sieh dir alle Berichte an.

"Vielen Dank für die professionelle Behandlung meines Tinnitus. Mein Anliegen wurde endlich ernst genommen und stets auf mich eingegangen, dabei waren die Ärzte und Mitarbeiter immer freundliche, kompetente Ansprechpartner!"

- Manuela E.

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Quellenangaben

1

[1] Narwani V, Bourdillon A, Nalamada K, Manes RP, Hildrew DM. Does cannabis alleviate tinnitus? A review of the current literature. Laryngoscope Investig Otolaryngol. 2020 Oct 30;5(6):1147-1155. doi: 10.1002/lio2.479. PMID: 33364406; PMCID: PMC7752070.

2

[2] Raby, W. N., Modica, P. A., Wolintz, R. J., & Murtaugh, K. (2006). Dronabinol reduces signs and symptoms of idiopathic intracranial hypertension: A case report. Journal of Ocular Pharmacology and Therapeutics, 22(1), 68–75

Eine Fernbehandlung ist nicht in jedem Fall möglich, sondern nur unter den Voraussetzungen, dass bei Einhaltung anerkannter fachlicher Standards im Sinne des § 630a BGB (nach dem jeweiligen Stand der naturwissenschaftlichen Erkenntnisse, der ärztlichen Erfahrung, der zu Erreichung des ärztlichen Behandlungsziels erforderlich ist und sich in der Erprobung bewährt hat) je nach Krankheitsbild kein persönlicher Kontakt zwischen Arzt und Patient erforderlich ist.