| WE CARE |

Für mehr Sicherheit
bei der Medikation​

Informationen zum Umgang mit medizinischem Cannabis

Inhalte

Ihre Sicherheit ist uns wichtig

Sichere
Einnahme ​

Die Einnahmeformen von Cannabis sind vielfältig und reichen vom Inhalieren (Vaporizer) bis hin zur Einnahme durch Kapseln.

Wir stellen die sichersten Einnahme- und Anwendungsmethoden für medizinischen Cannabis vor.


Unsere Empfehlung & Sicher verdampfen​

Überblick verloren? Keine Sorge, wir stellen drei komfortable und
einsteigerfreundliche Startersets vor, die Sie nach Ihren individuellen Bedürfnissen sicher nutzen können.

Im Anschluss erfahren Sie mehr über den richtigen Gebrauch ihres Vaporizer.

Terpene
in der Übersicht​

Wir klären auf: Die Pflanzengattung Cannabis enthält sogenannte Terpene.

Sie verleihen den verschiedenen Cannabissorten bestimmte Eigenschaften und Merkmale und sorgen so für sichere medizinische Vorteile sowie für Geschmack und Geruch.

Sichere Einnahme

Wie wird medizinisches Cannabis verabreicht?

cannabis kapsel algea care

Die unterschiedlichen Einnahmearten
von medizinischem Cannabis

Medizinisches Cannabis kann inhaliert oder oral eingenommen werden. Durch die orale Einnahme von Cannabis-Präparaten wird das Einsetzen der Wirkung verlangsamt, jedoch können auf diese Weise im Blut konstante THC-Spiegel erreicht werden. Somit ist es möglich, die Wirkung zu verlängern. Während Fertigarzneimittel wie Sativex und Canemes sowie Cannabisextrakte oral eingenommen werden, können Patient:innen die Cannabisblüten auch über einen Verdampfer (Vaporizer) inhalieren. Die Wirkung tritt durch die Aufnahme über die Lungenschleimhaut beim Inhalieren deutlich schneller ein, lässt jedoch schneller wieder nach.

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Die Vorteile des Verdampfens im
Vergleich zum Rauchen​

Die Verwendung eines Verdampfers kann mit dem Rauchen vergleichbare physische (THC-Konzentration im Blut) und subjektive Effekte erzielen. Ein Verdampfer kann zur Freisetzung einer höheren aktiven Dosis und gleichzeitig einer geringeren Konzentration karzinogener Stoffe beitragen. Dies ist vor allem auf die geringere Temperatur zurückzuführen, die für das Verdampfen von Cannabis benötigt wird. Zudem werden zusätzliche Schadstoffe wie Kohlenstoff-Monoxid, Asche, Teer und weitere Inhaltsstoffe von Tabak durch die Verwendung eines Verdampfers vermieden. Ein weiterer Vorteil des Verdampfens stellt die geringere passive Rauchbelastung der Mitmenschen dar. Demzufolge könnten also sowohl gesundheitliche Spätfolgen des Rauchens für Patient:innen selbst als auch Mitmenschen verringert werden.

Einnahmearten in der Übersicht

We Care #1 | Wussten Sie schon?

Zu welcher Tageszeit wird medizinisches Cannabis angewendet?

Grundsätzlich kann die Einnahme zu jeder Tageszeit erfolgen. Die Einnahme ist abhängig von der Art der Einnahme, sowie der verordneten Medikation. Die genaue Dosierung sowie die Häufigkeit und der Zeitpunkt der Einnahme wird individuell zwischen Arzt und Patient:inn besprochen.

Unsere Empfehlung

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Verwendung von Vaporizor​

Einführung | sicherer Umgang

Schritt 1: Vaporizer vorbereiten​

Bevor Sie Ihr medizinisches Cannabis in den Verdampfer füllen, stelle Sie sicher, dass das Gerät ausgeschaltet und seit der letzten Verwendung abgekühlt ist. Wenn Sie das nicht tuen, könnte es sein, dass Sie das medizinische Cannabis verdampfen lassen, ohne es inhaliert zu haben.

Schritt 2: Blüten zermahlen​

Nehmen Sie einen Grinder um die Cannabisblüten optimal zu zermahlen. Das Cannabis sollte fein bis mittelfein gemahlen sein, dann ist es optimal für die Verdampfer aufbereitet.

Schritt 3: Verdampfung

Lege Sie das gemahlene Cannabis in die Dosierkammer in der Mitte des Vaporizers. Sie können Ihr Cannabis mit den praktischen Dosierkapslen sauber und schnell vorbereiten.​

Schritt 4: Optimale Wirkung​

Packen Sie das Cannabis so flach wie möglich ein, ohne es zu fest zu drücken, sonst ersticken Sie den Dampf.​

Schritt 5: Temperatur ​

Schalten Sie das Gerät an und stellen Sie es auf Ihre bevorzugte Temperatur ein. Sobald die richtige Temperatur erreicht ist (zwischen 30 und 60 Sekunden), können Sie das Gerät mit leichten Zügen in Betrieb nehmen. Cannabis verdampft in der Regel am besten bei 180 bis 200 Grad.

Schritt 6: Inhalieren

Wenn die richtige Temperatur erreicht ist, ziehen Sie beim ersten Zug ca. 5-8 Sekunden gleichmäßig am Mundstück und inhaliere den Dampf. Je länger Sie den Dampf inhalieren, desto stärker die Wirkung. Sie können die Session 1-2 mal wiederholen. Wenn Sie das gemacht haben, sollten Sie das medizinische Cannabis in der Heizkammer ein wenig umrühren, damit es gleichmäßig verbrennt. Wenn das Cannabis dunkelbraun geworden ist haben Sie die Kammer durch geheizt und das Material lässt sich nicht mehr verwenden.

We Care #2 | Wussten Sie schon?

Wie oft darf man medizinisches Cannabis täglich anwenden?

Die Häufigkeit und Dosierung ist bei jedem Patienten individuell. Gemeinsam mit dem behandelnden Arzt oder Ärztin werden sich die Symptome und Beschwerden angeschaut, um dann die geeignete Dosierung und Form der Einnahme zu finden. Folglich gibt es keine allgemein-gültige Empfehlung.

Terpene

Eigenschaften | Merkmale | Gerüche

Bislang sind alleine in Cannabis etwa 400 verschiedene Terpene bekannt, deren Eigenschaften und Wirkungen jedoch noch längst nicht abschließend erforscht sind. Fest steht bislang nur, dass alle Terpene einen typischen Geruch aufweisen und ihnen bestimmte (teilweise noch unbekannte) Wirkungen zugesprochen werden können.

Im Folgenden haben wir sechs gängige Terpene aufgelistet, die in Cannabis vorkommen.

Myrcen

Myrcen gehört zu den am weitesten verbreiteten Terpenen und ist unter anderem in verschiedenen (Zitrus-)Früchten und Blumen (Geranien) zu finden - es besitzt ein erdiges Aroma.

Eigenschaften

- Beruhigende
- Verringert Angstzustände
- Verbessert Schlafprobleme
- antibakterielle und antimykotische Wirkung

Pinen​

Pinen erzeugt – wie der Name bereits vermuten lässt – einen intensiven Geruch nach Pinien oder Kiefern.

Eigenschaften

- Entzündungshemmend
- Bronchienerweiternd
- Schmerzlindernd
- Antidepressive Wirkung

Limonen

Limonen ist eines der am häufigsten vorkommenden Terpene, das unter anderem in Orangen und Pfefferminze - es erzeugt eine spritzige Zitrusnote!

Eigenschaften

- Verringert Angstzustände
- Hebt die Stimmung
- Antibakterielle Wirkung
- Stressabbauend
- Erhöht Absorptionsrate anderer Terpene

Caryophyllen

Caryophyllen hat eine pfeffrig-würzige Note und findet sich nicht nur in Cannabis, sondern auch in Nelken und Zimt.

Eigenschaften

- Entzündungshemmend
- Zellschützende Wirkung
- Schmerzlindernd

Linalool

Linalool ist nicht nur ein typisches Terpen von Cannabis, sondern mit seiner blumigen Note auch in vielen Pflanzenarten enthalten, zum Beispiel in Rosen, Lavendel, Koriander, Minze und Zimt.

Eigenschaften

- Wirkt entspannend
- Antidepressive Wirkung
- Verringert Angstzustände

Humulen

Humulen hat ein erdig-holziges Aroma, das in Hopfen und Nelken enthalten ist und an deren Geruch erinnert - es ist unter Anderem in Ginseng und Salbei enthalten.

Eigenschaften

- Entzündungshemmend
- Energetisierende Wirkung
- Schmerzlindernd

We Care #3 | Wussten Sie schon?

Darf man mit medizinischem Cannabis Reisen ?

Das Mitführen der Medikation auf Reisen ist nicht uneingeschränkt möglich. Bitte informieren Sie sich bei der jeweiligen Landesbehörde, ob und wie die Mitnahme erfolgen kann. Für die Schengen-Länder gibt es ein einheitliches Formular, welches vom für den Arzt oder Ärztin zuständigen Gesundheitsamt beglaubigt werden muss und dann die Mitnahme für 30 Tage ermöglicht. Gerne kümmert sich unser Patient Care Team auf Wunsch für Sie darum.

Sie haben Fragen?

In unserem FAQ-Bereich beantworten wir die am häufigsten gestellten Fragen.

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