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Presse

Mehrstufiges Programm zur verbesserten Versorgung mit Medizinalcannabis

Algea Care Patient

Pressemitteilung

Deutsche Telemedizin-Plattform startet „Care Initiative“

Unkomplizierten Zugang zu spezialisierter ärztlicher Expertise sicherstellen: Auch mit Blick auf die zukünftigen möglichen Einschränkungen in der hausärztlichen Verschreibung von Medizinalcannabis führt das Frankfurter Telemedizin-Unternehmen Algea Care drei versorgungsfördernde Neuheiten ein. Die umfassende Initiative soll Cannabispatient:innen eine bedürfnisorientierte Behandlung samt individueller, langfristig ausgelegter Betreuung ermöglichen.
Inhaltsverzeichnis

Frankfurt am Main, 1. Dezember 2022 – Mit dem voraussichtlich bald geltenden Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur eingeschränkten Verschreibung von Medizinalcannabis wird der Zugang zu einer ärztlich begleiteten Cannabistherapie für chronisch erkrankte Menschen weiter erschwert. Trotz der vorläufigen Planung der Bundesregierung, Cannabis zukünftig nicht mehr als Betäubungsmittel zu klassifizieren, soll eine Verschreibung auf Kosten der gesetzlichen Krankenkassen bald nur noch über spezielle Fachärztinnen und Fachärzte möglich sein. Um die entsprechende Patientenversorgung dennoch sicherzustellen und fortlaufend zu verbessern, führt die Telemedizin-Plattform Algea Care, spezialisiert auf die ärztliche Behandlung mit medizinischem Cannabis, mit ihrer „Care Initiative“ ein dreistufiges Programm zur bedürfnisorientierteren Behandlung und Betreuung von Patient:innen ein.

Option auf digitale Erstgespräche für Neupatient:innen

Die bislang ausschließlich vor Ort an einem von 16 Therapiestandorten in Deutschland stattfindenden Erstgespräche zwischen Behandler:in und Neupatient:in können in Zukunft – soweit individuell medizinisch vertretbar – auch digital abgehalten werden. Damit gestaltet Algea Care den Therapiebeginn deutlich flexibler als bisher. „Mit der Einführung der Option auf ein digitales Erstgespräch können wir mehr Menschen den Zugang zu einer Cannabinoid-basierten Therapie ermöglichen“, so Dr. med. Amira Shenar, Leiterin des medizinischen Qualitätsmanagements bei Algea Care. „Gerade für Patient:innen, die weniger mobil oder in Bezug auf die Anreise zu einer Praxis eingeschränkt sind, kann diese Option den Einstieg in eine Behandlung vereinfachen.“ Folgetermine werden, ebenfalls soweit medizinisch vertretbar, weiterhin digital abgehalten.

Einführung eines interdisziplinären Ärztebeirats

Im zweiten Schritt sollen kooperierende Ärztinnen und Ärzte die Möglichkeit erhalten, im Rahmen eines Ärztebeirates Unternehmensentscheidungen von Algea Care als Sprachrohr ihrer Patient:innen aktiv mitzugestalten. „Unsere mittlerweile rund 100 Kooperationsärztinnen und -ärzte kennen die Bedürfnisse, Fragen und Sorgen der Patient:innen natürlich am besten“, berichtet Dr. med. Lisa Schmidberg, ärztliche Leiterin bei Algea Care. „Mit unserem rund 10-köpfigen Ärztebeirat möchten wir diesem gesammelten Wissen, aber auch den kritischen Einschätzungen der Kolleg:innen mehr Raum geben und dabei besonders den interdisziplinären Austausch fördern.“

Langfristiger Support durch persönlichen Patient Guide

Den dritten Teil der Care Initiative bildet das Angebot eines „Patient Guide“, der die bestehende Betreuung von Patient:innen proaktiv erweitern soll. Im Unterschied zum bisherigen reaktiven Support per Telefon, E-Mail oder über die sozialen Medien kommen Patient Guides auf Wunsch aktiv auf Patient:innen zu und begleiten sie ab dem Erstgespräch im Rahmen ihrer Eindosierungsphase. Damit sollen Unsicherheiten beseitigt und nächste Schritte innerhalb der Behandlung verständlich kommuniziert werden. „Für viele Patient:innen ist eine digitale Sprechstunde beim Arzt immer noch unbekanntes Neuland“, erklärt Sandra Witt, Leiterin der Patientenbetreuung bei Algea Care. „Auch der Ablauf einer Cannabistherapie ist für Neupatient:innen zu Beginn oft noch nicht klar. Deswegen gehen wir aktiv auf sie zu, möchten Fragen unmittelbar beantworten und Patient:innen individuell dort abholen, wo sie stehen.“

Über Algea Care

Algea Care ist die bundesweit erste und führende Plattform für die telemedizinisch unterstützte und evidenz-basierte, ärztliche Behandlung mit medizinischem Cannabis. In Folge der in 2017 zugelassenen medizinischen Nutzung von Cannabis hat sich das 2020 in Frankfurt gegründete Unternehmen auch als wegweisender Pionier in der ärztlichen Behandlung mit spezifisch geeigneten Bestandteilen der Hanfpflanze wie zum Beispiel Cannabidiol (CBD) entwickelt. Das Angebot von Algea Care richtet sich an Patient:innen, deren herkömmliche Therapien bisher nicht erfolgreich waren und die zur Behandlung ihrer chronischen Erkrankungen und Beschwerden (z. B. Cannabis gegen Depressionenchronische Schmerzen, Multiple Sklerose, Epilepsie, Morbus CrohnADHS oder Schlafstörungen) nun auch auf natürliche Arzneimittel auf THC- und CBD-Basis setzen. Dabei stehen die Patient:innen und die nachhaltige Verbesserung ihrer Lebensqualität im Mittelpunkt des gesamten Angebots des über 240-köpfigen Algea Care Teams.

Über die Website www.algeacare.com können sich Patient:innen schnell und unkompliziert registrieren und – nach einer sorgfältigen medizinischen Prüfung der Patient:innenunterlagen – einen Arzttermin in einem der bundesweiten Therapiezentren in Deutschland anfragen. Dort beraten und behandeln speziell geschulte spezialisierte Ärzte die Cannabis verschreiben, sofern eine medizinische Indikation gegeben ist. Nach einem Ersttermin in einem der Therapiezentren können – sofern medizinisch vertretbar – Folgetermine bequem per Videosprechstunde erfolgen. Mittels modernster telemedizinischer Technologie ermöglicht Algea Care den Patient:innen einen umfangreichen Full-Service: Angefangen von der Terminbuchung über die ärztliche Anamnese und Therapiebegleitung bis hin zur Unterstützung bei Fragen der Medikation und sonstigen Begleitthemen stehen Expert:innen den Patient:innen umfassend zur Seite.

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